Moderne Solarparks erzeugen nicht nur Strom, sie verarbeiten auch rund um die Uhr Daten. Nur mit einer leistungsfähigen und zuverlässigen Datenverbindung lassen sich Stromerzeugung, Einspeisung und technische Anlagen sicher überwachen und steuern. Deshalb hat die lünecom den Solarpark Wetzen in der Gemeinde Oldendorf/Luhe im Landkreis Lüneburg an ihr Glasfaser-Netz angeschlossen. Das Projekt zeigt: Energiewende und digitale Infrastruktur gehören heute untrennbar zusammen.
Für den Anschluss wurde das Glasfaser-Netz bis zum Solarpark erweitert. Nach der Verlegung des Glasfaser-Kabels und der Einrichtung des Anschlusses konnte die Anlage erfolgreich an das Netz der lünecom angebunden werden. Der Solarpark verfügt nun über eine leistungsfähige Datenverbindung mit einer Bandbreite von 600 Mbit/s im Download und 300 Mbit/s im Upload. Bei künftigem Bedarf kann diese jederzeit erweitert werden.
Mit Glasfaser entsteht eine langlebige Infrastruktur, die Unternehmen, Kommunen und Energieversorgern langfristige Planungssicherheit bietet. Deshalb investiert die lünecom kontinuierlich in den Ausbau ihres Netzes. Sowohl in Wohngebieten als auch an Gewerbestandorten und bei kritischer Infrastruktur.
Nachhaltigkeit: Laut Analysen ist Glasfaser die nachhaltigste Internet-Zugangstechnologie, sowohl im Betrieb als auch bei der Herstellung.
Vorteile im Betrieb: Da Lichtwellenleiter keine Zwischenverstärker zur Auffrischung der Signale benötigen, wird aktiv Energie gespart.
Emissionen: Ein Glasfaser-Anschluss bietet eine wesentlich bessere CO₂-Bilanz als herkömmliche Breitbandanschlüsse.
Die Umstellung auf Glasfaser ist somit auch ein entscheidender Faktor zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der digitalen Infrastruktur. Im Vergleich zu Kupfernetzen verbrauchen Glasfaser-Verbindungen im laufenden Betrieb bis zu 85 Prozent weniger Energie. Zudem sind die Kabel äußerst langlebig und bestehen aus natürlichen, schadstofffreien Ressourcen wie Quarzsand.